Wanderferien
Der Plan ist umgesetzt. Wir sind von Sirnach nach Obfelden gewandert.
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Tag 1
Strecke: Sirnach → Turbenthal 
Übernachtung: Gasthof Gyrenbad
Am ersten Tag sind wir super gestartet. Voll Elan und Motivation sind wir los marschiert. Bereits am Dorfausgang in Sirnach war der Wanderweg gesperrt und wir mussten einen Umweg gehen. Alles halb so tragisch. So richtig ins Schwitzen sind wir gekommen als wir den Tannegggrat erstiegen haben. Das war mit den ca. 10kg schweren Rucksäcken doch recht anstrengend. Nach einer kurzen Mittagsrast und etwas fünfeinhalb Stunden Wanderung sind wir im Hotel Gyrenbad angekommen. Auf der traumhaften Terasse haben wir uns mit Kaffee und Dessert eingedeckt, Tux hat geschlafen :-)
Mit diesem Hotel haben wir einen echten Volltreffer gelandet. Das Hotel ist sehr schön, alle sind super freundlich und das Essen ist einfach ein Traum. Dort werden wir auf jeden Fall wiedermal hingehen.
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Tag 2
Strecke: Turbenthal → Pfäffikon 
Übernachtung: Hotel Römerstube
2/3 gut ausgeruht (Thomas hatte eine eher unruhige Nacht) und mit wunderbaren Frühstück im Bauch haben wir uns in Turbenthal auf die Suche nach einer Apotheke gemacht. Leider vergeblich, die nächste ist in Bauma :( Mit etwas weniger Tatendrang haben wir uns auf den Weg nach Pfäffikon, der Perle am Pfäffikersee, gemacht. Bei jeder Steigung haben wir geächzt und geflucht, aber genossen haben wir es trotzdem. Das letzte Stückchen quer durch Pfäffikon war aber hart. Das Hotel wollte und wollte nicht in Sicht kommen. Und als wir dann angekommen sind, haben wir uns gewünscht woanders zu sein. Da gehen wir sicherlich nie mehr hin.
Das Abendessen in Pfäffikon, der Perle am Pfäffikersee, in der Brauerei war dann aber wieder ein Highlight. Ganz tolles Essen und auf jeden Fall einen Besuch wert (auch wenn man das meiner Meinung nach nicht von Pfäffikon, der Perle am Pfäffikersee, sagen kann).
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Tag 3
Strecke: Pfäffikon → Meilen 
Übernachtung: Gasthof Hirschen
Nach einer erstaunlich guten Nacht haben wir uns sehr früh wieder auf den Weg gemacht. Eingestellt haben wir uns auf eine lange, aber eher erholsame Wanderung nach Meilen an den Zürichsee. Und lang war es. Am dritten Tag haben wir unsere Muskeln gespürt, das eine oder andere Gelenk wollte nicht mehr ganz… Zeitweise dachten wir, wir kommen nie mehr an. Es war nicht wirklich anstrengend, aber unsere Körper waren sich so viel Bewegung einfach nicht gewöhnt. Die Erkenntnis des Tages: Nach spätestens drei Tagen brauchen wir einen Tag Pause! Nur leider passte einen Tag Pause nicht ins Programm.
Sehr glücklich, mit schmerzenden Füsse, Waden, Knien und anderem sind wir im Hotel Hirschen angekommen. Fast hätten wir es verpasst. Das ganze Hotel wurde aussen saniert und war komplett verpackt. Das Zimmer was toll. Leider konnten wir wegen der Verpackung die Seesicht aus dem Zimmer nicht geniessen :( Aber halb so tragisch. Wir haben unser Zimmer und vor allem die Terrasse mit Seeblick genossen und so viel wie möglich entspannt und Kaffee getrunken.
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Tag 4
Strecke: Meilen → Kappel am Albis 
Übernachtung: Kloster Kappel
Ausgiebieg ausgeschlafen und wunderbar gefrühstückt haben wir uns am Donnerstag etwas später auf den Weg nach Kappel am Albis gemacht. Als aller erstes mussten wir mit der Fähre von Meilen nach Horgen. So günstig bin ich noch nie Schiff gefahren. Für nur 4.- wurden wir drei befördert.
Wie wir dann von Horgen nach Kappel kamen bleibt unser Geheimnis. Ich geb zu wir haben etwas geschummelt.
Dafür sind wir zeitig im Kloster Kappel angekommen und konnten dadurch an einer ganz tollen Führung teilnehmen. Der ehemalige Pfarrer von Kappel zeigt jeden Donnerstag-Nachmittag allen Interessierten (in unserm Fall mir und Thomas) die Geschichte des Klosters. Herr Hürlimann hat ein umfassendes Wissen, das er sehr gerne weitergibt und spannend durch die Geschichte und den Aufbau des Klosters führt.
Unser Zimmer für diese Nacht war übrigens spartanisch und gemütlich und passte perfekt zu unserer Reise.
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Tag 5
Strecke: Kappel am Albis → Obfelden (Affoltern am Albis) 
Übernachtung: zu Hause
Letzter Tag, letzte Strecke. Wir waren froh, dass unser Ziel in greifbare Nähe gerückt ist. Das letzte kürzere Stück war für diesen Tag perfekt. Es war nicht mehr sehr Anstrengend, keine grösseren Steigungen mehr, genau richtig zum Ausklingen. Nach etwas mehr als 2 nebligen Stunden ins wir in Obfelden angekommen.
Müde, erschöpft und auch glücklich sind wir angekommen. Irgendwie haben wir nun eine ganz andere Beziehung zur Entfernung :-)
Mit einem sehr feinen Essen im Bauch haben wir uns per Bahn auf den Heimweg gemacht. In etwas weniger als 2 Stunden haben wir den Weg, für den wir 5 Tage gewandert sind, wieder in die andere Richtung zurückgelegt. Schnell gehts mit modernen Transportmitteln :-D
Fotos gibt es natürlich noch viiiiiiiel mehr:
- in geografischer Ansicht auf leben.sturmblau.ch
- und als Photo-Album in der Gallerie
Spannend, jetzt weiss ich au, warum ihr in Kappel händ chöne a de Füherig teilneh. Das isch ja en Pschiss! Na ja, es hed ganz schöni Bilder debi!
Gueti Zyt und liebs Grüessli